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HOFFNUNG....

Langsam geht das Mädchen die Straße hinunter,
bis hin zu dem Tor aus Eisen,
das die Stadt vom Friedhof trennt.
Langsam öffnet sie das Tor,
betritt somit das Reich der Toten,
wandert durch die Landschaft voller Gräber.
Nun bleibt sie stehen,
Vor einem alten, halb oval förmigen Grabstein.
Betrachtet ihn lange,
ohne jedoch wirklich zu lesen was auf ihm geschrieben steht.
Setzt sich dann, nach einiger Zeit, auf einen Stein,
Dicht neben dem Grab vor dem sie eben noch stand.
Wärhend sie einfach vor sich hinstarrt,
Denkt sie nach, wiedereinmal...
über ihr Leben....so sinnlos und melancholisch,
ja, manchmal sogar, so kommts ihr vor, unwirklich, wie ein Traum.
Zuhause hält sie’s kaum noch aus,
ihr einziger Lichtblick ist die Hoffnung und mehr nicht...
mehr wird’s wohl niemals sein...
“Freundschaft” Denkt sie plötzlich,
doch nein, die gibt’s doch auch nur im Film,
genauso wie die glückliche Liebe...
Liebe bei der man immer beieinander ist,
sich auch ohne Worte versteht, die einfach perfekt ist....
Wie gerne würde sie einfach ein paar Tabletten schlucken und gehen,
gehen für immer....
Aber doch hält sie wiedereinmal diese dumme Hoffnung auf.
Sie steht auf, verlässt den Friedhof,
und kehrt zurück in die Welt der Lebenden.
Doch weiß sie jetzt schon eins,
Sie wird noch oft wiederkommen zu dem Friedhof.
Und vielleicht lässt diese Hoffnung auf ein besseres Leben,
sie eines Tages los.
dann wird sie endlich frei sein und gehen können,
für immer... diese verdammte Hoffnung....

 

 

 

 

WER BIN ICH?

Sie möchte weinen, doch es scheint ihr unmöglich geworden zu sein.
Nur manchmal verlässt eine einzige Träne das Auge
und läuft ganz langsam ihr Gesicht hinunter.
Doch, wer ist sie?
Sie Selbst kann sich diese Frage nicht mehr beantworten.
Schaut sie in den Spiegel,
blickt ihr ein fremdes Gesicht entgegen.
Ein Gesicht das doch nur eine starre Maske ist,
die sie nun schon seit so langer Zeit zum Schutze trägt.
Wer wird es jeh schaffen,
dass sie diese Maske fallen lässt?
Und wie lange wird es noch dauern?
Ruhig lauscht sie der Musik,
so schön traurig....
"Wer bin ich....?" - keine Antwort,
niemand der sie in den Arm nimmt
und es ihr leise zuflüstert.
Ein Zittern durchfährt ihren Körper,
die Wand, an der sie schon eine kleine Ewigkeit lehnt,
sie ist noch immer kalt wie Eis.
Ein weiteres Zittern - langsam durchfährt die Kälte ihren gesamten Körper....
Sie sinkt auf die Seite, ihre Augen schließen sich....
Sie fällt in die Bewusstlosigkeit... kurz davor -
"Wenn ich jetzt sterbe... erfahre ich dann endlich wer ich bin?"
ist das Letzte was sie denkt,
bevor sie unsere Welt verlässt.....
Für einen kleinen Augenblick.....



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